
Der Begriff Concept Store ist als Bezeichnung einer neuen, eigenen Gattung des Einzelhandels sicher kein Kunstgriff. Schließlich haben herkömmliche Läden (meistens) auch ein Konzept. Was sind also Concept Stores?
Ein Concept Store ist ein neuartiges Warenhaus, das sein Warenangebot stark zielgruppenorientiert ausrichtet: Ein solcher Laden bietet ausgewählte Marken und rare Einzelstücke in den unterschiedlichsten Produktgruppen: Mode, Schuhe, Körperpflege, Wohnaccessoires und Möbel, Schmuck, Bücher und Magazine, Kunst…
Unterschiedliche Ladenkonzepte richten sich an unterschiedliche Gruppen von Menschen: luxusliebende und sich-leisten-wollende, ökologische und fair-handelnde, manufaktur-affine, streetwear-kids, multimedia-freaks und dergleichen mehr. Die Produktauswahl ist meistens überschaubar - was in den Concept Store kommt, bestimmt der Trend. Was dann Einzug in die Normalo-Läden erhält, fliegt zumeist wieder ‘raus.
Der “Ur-Concept Store” ist branchenweit unbestritten Colette in Paris, für Deutschland startete als erster vor zehn Jahren der Quartier 206 Departmentstore in Berlin. Auch die Manufactum-Warenhäuser sind in ihrer Art dazu zu zählen, würden sich vermutlich aber dagegen verwahren. So hat halt jeder seine eigene Markensicht und -position.
In diesem Slowretail-Blog werden in loser Folge Concept Stores näher vorgestellt, eine Liste der interessantesten Läden weltweit findet sich bereits hier.