
Bild: Messe Frankfurt
Die Fachwelt der Konsumgüterindustrie und des Handels trifft sich in den nächsten Tagen wieder auf der tendence, Frankfurt’s Messeportal für alles mögliche und vieles unmögliche. Im Zuge der notwendigen Entschleunigung der FMCG-Szene wird es in diesem Jahr eine Vortragsreihe auf der Messe geben, die die Branche mit Impulsen zu mehr Nachhaltigkeit und Werteorientierung im Handel konfrontiert.
In Kooperation mit dem Hamburger Holzmann-Verlag und im Auftrag der Messe Frankfurt referiert der Gründer der Slowretail Einzelhandelsberatung, Alexander von Keyserlingk, sechs mal an zwei Tagen (verankerndes Mantra oder nur Tropfen auf heiße Steine?) über die Chancen, den Handel zu entschleunigen, über ein Leben nach der Shoppingmall und zu inspirierenden Concept Store-Projekten. Hier das Programm, die Teilnahme ist im Rahmen des Messebesuches (nur für Fachbesucher!) ohne Anmeldung kostenfrei möglich:
Slowretail-Vorträge auf der tendence 2009 (Halle 4.2, G61):
Montag, 6. Juli
10:30 Uhr – Von der Chance, den Handel zu entschleunigen.
12:00 Uhr – Slowretail in Slow Cities – Ein Leben nach der Shopping Mall.
14:00 Uhr – Concept Stores – Inspirierende Sortimente gestalten und Branchengrenzen überwinden!
Dienstag, 7. Juli
10:30 Uhr – Von der Chance, den Handel zu entschleunigen.
12:00 Uhr – Slowretail in Slow Cities – Beispiel Zunft[halle] Berlin, Interview mit Christoph Hinderfeld (Die Zunft AG).
14:00 Uhr – Concept Stores – Inspirierende Sortimente gestalten und Branchengrenzen überwinden!
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Foto: TextilWirtschaft
Die Modemesse Bread & Butter ist gestern furios auf dem stillgelegten Flughafen Tempelhof in Berlin gestartet. Am ersten Tag schlenderten 25.000 Fachbesucher aus 89 Ländern durch die denkmalgeschützten Hallen und über das Rollfeld. Alles war perfekt organisiert, die Atmosphäre cool-entspannt. Trost- und Frischespendend bei all dem Modetrubel ist der Tante Emma-Laden in einem der umgewidmeten Hangars, wo Gummibärchen, Snacks und Getränke zu kaufen sind.
Thank you, Mr. Miller! Hier ein paar Schnappschüsse:

Foto: Slowretail
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Wir konfigurieren uns hier einen idealen Ethical Concept Store, wohlgemerkt: einen real-existierenden Laden, keinen Onlineshop.
Soll heißen: Einen Laden, der ausschließlich faire, ökologische und ethische Produkte des neuen, grünen Lifestyles führt. Und Du bist dabei, wenn Du Deine Idealvorstellungen und Ideen für einen solchen Laden einbringst. Natürlich lebt diese Aktion ausschliesslich von Deinen Ideen und Anregungen, darum:
Nur zu! Schicke Deinen Kommentar am Fuß der Seite und diskutiere gerne auch mit den anderen Teilnehmern. Wir freuen uns auf reichlichen Input und – am Ende der Aktion – idealerweise auf einen wunderbaren, echten Laden. Weiterlesen »
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Heute nehme ich an der KarmaKonsum-Konferenz in Frankfurt teil, die mit einem mireissenden, visuell und verbal gewaltigen Vortrag zum neuen grünen Lifestyle von Dr. Simonetta Carbonaro (Realise) eröffnet wurde.
Auch Prof. Götz Rehn, Inhaber von Alnatura, ist dabei und sprach eindrucksvoll über die Notwendigkeit, radikale Kundenorientierung im Handel zu leben.
Und einer der Herren Unfried (Ökosex), von seinem souverän moderierenden Bruder angekündigt, brillierte als LOHAS-Barde mit Gitarre und improvisierte gerne und gut.
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Foto: KarmaKonsum
Am morgigen Freitag, 19. Juni, findet in Frankfurt am Main zum dritten Male die KarmaKonsum-Konferenz statt. Sie hat sich als die führende LOHAS-Fachtagung in Deutschland etabliert und wird, analog ihrer Macher, zunehmend erwachsen. Diesmal tagt man schon im betagten IHK-Gebäude, der ehemaligen Börse im Herzen der Stadt. Wo das noch hinführen wird – vielleicht findet die Veranstaltung im nächsten Jahr im 350. Stockwerk eines der Banktower in Mainhattan statt? Auf jeden Fall ist der Einfluss der LOHAS-Bewegung auf Handel und Konsum immer stärker wahrzunehmen.
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Thomas Tuma, der Leiter des Wirtschaftsressorts beim Spiegel, schreibt heute aufmunternd kritisch über das Karstadt-Debakel. Hier ein Auszug:
“Als Herr Middelhoff bei der Firma anfing, hieß sie noch KarstadtQuelle und stand kurz vor der Pleite. Dann hat er alles umgekrempelt. Der Erfolg gibt ihm recht: Nun steht die Firma kurz vor der Pleite, heißt aber Arcandor.”
Hier geht’s zum Artikel auf Spiegel Online: Bei Karstadt besteht Verdunkelungsgefahr.
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Im letzten Jahr hatte ich einiges mit Gorilla Natürlich Fastfood in Berlin zu tun, einem “first mover”-Unternehmen für biologische, vegetarische Fastfood-Kultur. Es war eine spannende Partnerschaft, die Gorilla mehr Klarheit in die geschmiedeten Expansionspläne brachte und mir viele Erinnerungen an engagierte, wertvolle Menschen, die dort wirken und wirkten.
Nun haben die Gorillas rund um Firmengründer Matthias Rischau ernste Probleme, suchen nach einem neuen Investor und werden dabei beispielhaft von wohlgesonnenen Aktivisten unterstützt. Weiterlesen »
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Es ist schon einen Hinweis wert, dass der Christoph (der von der KarmaKonsum-Konferenz) heute postete, dass die Kirsten (die vom Saubere Sachen-Buch und dem Grüne Mode-Blog) eine umfangreiche Listendatei in die Bloggerwelt gestellt hat, auf der über 100 (Hundert!), von ihr aus 450 (Vierhundertfünfzig!) insgesamt existierenden Labels ausgewählten, ökologischen Modemarken aufgelistet sind und die von ihr (der Kirsten) in regelmäßigen Abständen überarbeitet und aktuell gehalten (werden) wird.
Uuuuund, dass der Christoph Weiterlesen »
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“Und am Ende der Straße steht ein Haus am See … Ich hab’ zwanzig Kinder, meine Frau ist schön” – dieser Text stammt von Peter Fox und wird im sehr lesenwerten Artikel aus der WAZ dieses Wochenendes als ironisierte Metapher für die Schnellerhöherweiter-Gesellschaft treffend zitiert: Weiterlesen »
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![IMG_0417[1] downtown Stockholm](http://slowretail.files.wordpress.com/2009/05/img_04171.jpg?w=400&h=300)
Von Alexander von Keyserlingk
Gedanken über ein Leben nach der Shoppingmall.
Das Konsum-Allheilmittel der Städte, der Investoren und der Handelsketten sind heute immer neue Einkaufszentren. Sie entstehen überall: im Ortskern, in den Innenstädten, in Stadtteilzentren, an der Peripherie, auf Wiesen und Feldern, per Landgewinnung. Der aktuelle Untergang der Warenhäuser verschafft den Mall-Machern neue Aufmerksamkeit, sie gefallen sich als Problemlöser. Und Sie verstellen den Blick auf Naheliegendes – die Reanimierung der bestehenden Lebensräume. Weiterlesen »
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Foto: A Vida Portuguesa
Mit A Vida Portuguesa eröffnete in Lissabon, Portugal ein Geschäft für Produkte, die sich gegen den Drang des Zeitenwandels wenden.
Der Store befindet sich in einer ehemaligen Seifenfabrik in der traditionellen und hippen Nachbarschaft Chiado. Kunden finden mehr als 1000 Produkte, die ihre ursprüngliche Verpackung erhalten haben, zumeist traditionelle portugiesische Handwerkserzeugnisse: Seifen, Bleistifte, Tassen, Schmuck, Notizblocks, Kaffee, Tee, Decken und sogar Zahnpasta – Fragmente des kollektiven Gedächtnis der Nation. Einige Artikel sind weit verbreitet und bekannt in ganz Portugal, während andere fast unmöglich zu finden und zu kaufen waren, bevor A Vida Portuguesa eröffnete. Weiterlesen »
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