Dieter Hallervorden als Kaufmann im Kult-Sketch.

Foto: We Are What We Do
Das englische Web-Portal We Are What We Do ist eine Plattform für die Verantwortung jedes Einzelnen und seiner Taten. Es will nichts geringeres als einen Beitrag zur Weltverbesserung leisten, Denkanstösse liefern und Gemeinschaften bilden. Gegründet wurde es vom Sozialarbeiter David Robinson, der mit Community Links zuvor ein lokales, soziales Hilfsnetzwerk in London geschaffen hatte.
Auf We Are What We Do sind inzwischen 390 verschiedene Aktionen von 29.623 Menschen 4,732,385 mal durchgeführt worden. Die Aktion Nr. 39 trägt den Titel „Shop locally“ und tritt damit für das bewusste Einkaufen bei kleinen, unabhängigen Händlern in der Nachbarschaft ein. Eine gute Initiative, die jeder im Stillen unterstützen kann – auch ohne über seine regionale Loyalität zu twittern, bloggen, facebooken oder sich sonstwie profilierend zu verewigen. Die größte Anerkennung erfährt man schließlich im persönlichen Austausch mit seinem Händler nebenan.
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Foto: Confiserie Graff
Seit fünf Jahren befindet sich Frankreich in Rödelheim, zumindest für Genießer und Leckermäuler. Im November 2004 war es, als die Frankfurter Konditormeisterin Regina Graff hier ihre kleine, feine Confiserie-Chocolaterie-Pâtisserie eröffnete und die Frankfurter auf den Geschmack ihrer einzigartigen Törtchen brachte. Statt der herkömmlichen Kuchen- oder Tortenstücke gab es bei ihr als einer der ersten im Rhein-Main-Gebiet Petits Gâteaux: Kleine, kunstvoll verzierte und wunderbar schmeckende Sahne-Mousse-Törtchen wie man sie sonst nur in Frankreich oder Luxemburg kannte. Natürlich aus eigener Herstellung, wie übrigens alles, was man in der kleinen, feinen Manufaktur kaufen kann.
Anlässlich ihres fünfjährigen Jubiläums lädt Regina Graff alle Kunden und Interessierten am 21.11.2009 ab 14 Uhr zu einem voradventlichen Backstubenfest in die Eschborner Landstraße 144 in Frankfurt-Rödelheim ein. Weiterlesen »
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Foto: Manufactum
Am Ende ging es ganz schnell: Nach jahrelanger Suche nach geeigneten Räumen für ein Warenhaus in Frankfurt wurde Manufactum nun fündig und hat in nur wenigen Wochen sein neues Domizil bezogen. Im neuen Opernturm gegenüber der Alten Oper hat sich das Waltroper Versandhaus seit heute auf rund 1.100 qm eingerichtet. Das Podiumgebäude des neuen Hochhausprojektes bietet lichte Höhen, gute Sicht- und Erreichbarkeit und wird den manufactumeigenen Ansprüchen an Qualität und Werthaltigkeit gerecht. Mit dabei ist auch ein brot & butter-Laden, der das lukullische Angebot der Fressgass’ in Sichtweite manufakturiell bereichern will. Weiterlesen »
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Foto: Gilded Age
Hier wird zur Abwechslung mal ein entschleunigtes Fashion-Label aus New York vorgestellt: Gilded Age. Dort lässt man die Kleidung der Zünfte im Amerika des 19. Jahrhunderts authentisch wieder aufleben. Die Marke fertigt Bekleidung für Männer und Frauen, die seinerzeit rein praktische Funktionen zu erfüllen hatte.
Massenproduktion kannte man nicht und Gilded Age nutzt rare Fertigungstechniken, z.B. „Hung Up“-Strickmaschinen, die von 1870 bis in die 60erJahre des 20. Jahrhunderts genutzt wurden. Weiterlesen »
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Mutterland, Ernst-Merck-Str. 9 (am Hauptbahnhof), Hamburg-St.Georg
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Foto: www.haraldschroeder.de
Aus dem Buch „Zeitkonserven – Frankfurter Traditionsgeschäfte“.
„Drei Stückscher Radanekuchen, bitte schön!“ Sorgfältig und vorsichtig wie eine Kostbarkeit packt der ältere Herr den Kuchen ein. „Schon als Kind hab ich den am liebsten gegessen, aber seit die Mutter tot ist, backt ihn keiner mehr, und mir ist nicht bekannt, dass es Radanekuchen außer beim Hollhorst noch woanders gibt. Jedenfalls nicht so gut.“ Um seine Lust zu stillen, fährt der rüstige Mittsiebziger zweimal im Monat von Dreieich nach Frankfurt. „Dann hat der süße Zahn wieder seine Ruh“, sagt er. Der so gelobte Kadanekuchen heißt eigentlich Rodonkuchen. Dahinter verbirgt sich ein Napfkuchen aus gerührtem Hefeteig, mit Sultaninen und Korinthen gebacken und mit Puderzucker bestäubt. Nichts Aufregendes, aber ehrlich im Geschmack. Genau das scheint das Ausschlaggebende zu sein. „Wir haben viele solcher Kunden“, sagt Manfred Anderlohr. Noch. Weiterlesen »
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Foto: Am Kräutergarten in Zons
Ein überzeugendes Beispiel für entschleunigten Einzelhandel ist das Lädchen Am Kräutergarten in Zons, einer mittelalterlichen Kleinstadt auf halbem Weg zwischen Köln und Düsseldorf. Das Ehepaar Schmalenbrock hat seinen Laden im Frühjahr 2009 direkt am zentralen Schlossplatz in denkmalgeschützten Gemäuern eröffnet, als sich dort die Gelegenheit einer Nachmiete bot. Nach kürzester Zeit bereits war der Laden ein wirtschaftlicher Erfolg – dies hat selbst die Eigentümer überrascht, die sich auf eine längere Anlaufphase eingestellt hatten.
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Cover: CoCon-Verlag, Foto: www.haraldschroeder.de
„Oft wirken die Geschäfte wie aus der Zeit gefallen. Nicht nur, was die Inneneinrichtung betrifft, die nicht selten seit ihrer Gründung unverändert ist. Hier blitzt kein Chrom, hier stehen nicht meterweise Glasregale und hier werden keine Eyecatcher am Eingang platziert. Stattdessen nimmt man sich Zeit für Beratung – man fühlt sich dem Kunden verpflichtet. Dieser Mikrokosmos kleiner Läden wirkt in der Metropole Frankfurt wie eine Zeitkonserve, die der Schnelllebigkeit und Kettenmentalität bis jetzt unbeirrt standgehalten hat.“
Mit diesen Sätzen beginnt das jüngst erschienene, bildreiche Buch „Zeitkonserven – Frankfurter Traditionsgeschäfte“ aus dem Hanauer CoCon-Verlag. In den nächsten Wochen werden wir, mit freundlicher Genehmigung des Verlages, hier im Blog einige Läden daraus vorstellen. Weiterlesen »
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Foto: 4010 Shop, Berlin
Was ist “4010“?
4010 ist ein neues Community Store-Konzept der Deutschen Telekom, eröffnet im Oktober 2008. Es hat das Ziel, neue Zielgruppen (Community Märkte) anzusprechen und sich langfristig und authentisch in diesen Zukunftsmärkten zu platzieren. Die Deutsche Telekom stellt sich mit diesem Konzept in einen direkten Dialog auf Augenhöhe mit jungen, urbanen Interessengruppen.
Der 4010 Store in Berlin vereint Urbanität, Mode, Kunst, Design und Technologie. Durch die “Gallery-Wall” und den extra eingerichteten “Concept Room” schafft der 4010 Raum für Kreativität und Kommunikation in Berlin Mitte: Lesungen, Workshops, Ausstellungen und Musik Sessions. Der 4010 Store in Berlin-Mitte wird tagsüber anders “bespielt” als abends/nachts. Veränderung gehört zum Konzept, heute stellt er sich anders dar als in einigen Monaten. Dabei ist er grundsätzlich Shop und Dialog-Plattform in einem.
Woher kommt der Name “4010“?
4010 ist der RAL-Code des Telekom-Magentas. Der Name der Farbe: Telemagenta.
Was will “4010“?
Für uns ist das Konzept „4010″ die konsequente Umsetzung unseres Markenclaims „Erleben, was verbindet“ für eine junge, urbane Zielgruppe. Weiterlesen »
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Bayern sieht sich bekanntlich als Freistaat. Und in der Region Chiemgau hat einer vor einigen Jahren eine eigene Währung eingeführt: den Chiemgauer. Die Initiative fördert den Handel in der Region, teilnehmende Unternehmen werden am Schild „Wir nehmen Chiemgauer“ erkannt.

Foto: chiemgauer.info
Wer mit dem Chiemgauer bezahlt, unterstützt zudem regionale Projekte, Vereine oder Hilfswerke nach Wahl. 3% Prozent von jedem Kauf werden diesen Einrichtungen von den teilnehmenden Händlern erstattet, die ihrerseits wiederum von der höheren Bindung ihrer Kunden und aktiver Netzwerkarbeit profitieren.
Endlich mal eine positive Abwandlung der Vetternwirtschaft mit Vorbildcharakter für so ziemliche jede Region in unseren Landen, wenn sie denn die Kraft der Regionaliät verstanden hat.
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